Im Januar und Februar diesen Jahres fanden bereits zwei größere Veranstaltungen des DRK OV Eberswalde zur Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte und zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft statt. Initiiert und durchgeführt wurden beide Veranstaltungen, zu denen auch herzliche Einladungen an die Kamerad*innen der Wasserwacht gingen, durch die Bereitschaft des DRK Ortsverbandes Eberswalde.

Wer die letzten elf Monate die Augen nicht vollständig vor der Realität verschlossen hat, hat die Änderungen in unser aller Leben gespürt. Nicht nur das öffentliche Leben hat sich verändert, auch die Auftrag- und Gefahrenlage für die DRK Bereitschaft Eberswalde selbst, als auch als Teil des Katastrophenschutzes des Landkreises Barnim, hat sich verändert.

Während noch 2019 der Kernauftrag des sanitätsdienstlichen Katastrophenschutzes feststand, im Falle einer Großschadenslage Patientenablagen und einen Behandlungsplatz zu errichten und zu betreiben, so ist der Auftrag jetzt flexibler gefasst, aber dennoch gleich – Leben retten, gesundheitliche Schäden abwenden. Um das auch weiterhin in einer hohen Qualität gewährleisten zu können ist ständige Aus- und Weiterbildung unerlässlich, eine Vernachlässigung dieser wäre Fahrlässig.

In der Vergangenheit hat sich immer mehr die Notwendigkeit gezeigt, eng mit dem Rettungsdienst des Landkreises Barnim zusammenzuarbeiten, dabei ist es unerlässlich eine gemeinsame „Sprache“ zu sprechen. Dabei geht es nicht um die Sprache an sich, sondern um standardisierte Abläufe, die in der Notfallmedizin Einzug gehalten haben, welche auch unsere Einsatzkräfte beherrschen sollen, um eine reibungslose Zusammenarbeit zu gewährleisten. Im Januar haben wir uns mit den ersten dieser Standardverfahren zur Lageeinschätzung und zur Sicherung der Vitalfunktionen der Patienten befasst. In diesem Zusammenhang wurde auch gleich eine Unterweisung in die Medizinprodukte auf den KTW-B durchgeführt.

Nach einer Flut von Fachinformationen ging es in die Praxis, es wurden die Grundlagen der Anamnese, von Pupillenkontrolle, über die Messung von Blutdruck, Blutzucker, Puls und Sauerstoffsättigung bis zur orientierenden Ganzköperuntersuchung geübt (Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit).

In einer weiteren Veranstaltung ging es eher um die materielle Einsatzbereitschaft. Neben der jährlichen Kontrolle der Sanitätsrucksäcke auf Vollzähligkeit und Aktualität des Inhaltes, wurden auch die Fahrzeuge bewegt und überprüft. Auffälligkeit und Erneuerungsbedarfe wurden aufgenommen und an die Zuständigen Stellen gemeldet.

Im Rahmen der weiteren Aufrüstung der KTW-B hat sich die Belegung der Schubladen und Fächer geändert. Die Veranstaltung wurde dafür genutzt die neue Aufteilung kennenzulernen und die praktische Handhabung des KTW-B zu üben. Im Rahmen einer abschließenden Praxisübung konnten die Einsatzkräfte sich nochmal ins Gedächtnis rufen, wie begrenzt der Platz im KTW-B ist. Eine gute Arbeitsaufteilung im Team ist daher unabdingbar.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, es steht gut um die Einsatzbereitschaft der DRK Bereitschaft Eberswalde und der vom gesamten Ortsverband besetzten Katastrophenschutzkomponenten.

Die Bereitschaftsleitung des DRK OV Eberswalde bedankt sich an dieser Stelle nochmal bei den Einsatzkräften, die durch ihre aktive Mitwirkung die Einsatzbereitschaft aufrechterhalten und fördern.

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