…diesen „geflügelten“ Satz hat sicher jeder schon einmal gehört und gedacht, jetzt komm mir nicht so. Jedoch bei Licht betrachtet und wenn man ehrlich zu sich selbst ist, so kommt man, nach ein paar kurzen Gedankengängen möglicherweise zu dem Ergebnis, dass etwas dran ist, an diesen Worten. Nach diesen Worten (ja fast einem Grundsatz) verfahren wir im DRK Orstverband Eberswalde bei unserer eigenen, aber auch bei der Ausbildung anderer Hilfsorganisationen, wie zum Beispiel der Feuerwehr oder auch dem Technischen Hilfswerk. So auch am 07.09.2019 im Bereich Panketal (Barnim).

Wir wurden durch die Jugendfeuerwehr Panketal gebeten, einen Übungsanteil zu einem Massenanfall von Verletzten – klein – (MANV klein) zu planen, zu gestalten und umzusetzen. Eingebettet war dieser Übungsanteil in einen „24 Stundendienst“ der Jugendfeuerwehr Panketal.

Vor der der Übung wurden den kleinen Helfern die Grundlagen der Sichtung sowie den Umgang mit der Verletztenanhängekarte und die groben Abläufe aus Sicht des Sanitäts-/Rettungsdienstes erklärt.

In unserem Szenario sollte durch die kleinen Feuerwehrfrauen und –männer ein MANV klein mit sieben Verletzten bewältigt werden. Das Szenarion: Während einer Radtour ist ein Baum auf die Radlergruppe gestürzt. Nach der Alarmierung mussten die „Einsatzkräfte" die Schadensstelle sichern und Erste Hilfe Maßnahmen einleiten. Für die Übung spielten die Kameradin Sophie-Charlotte Prasse und der Kamerad Christian Mann das erste Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) an der Einsatzstelle. Nach der Sicherung der Unfallstelle wurden die „Patienten“ gesichtet, anschließend erfolgte der Transport zur Patientenablage und die Erstversorgung. Diese Aufgaben erledigten die Kinder und Jugendlichen sehr gut.

An der Patientenablage wurde den kleinen Helferinnen und Helfern Wissen zur Ersten Hilfe vermittelt bzw. aufgefrischt (stabile Seitenlage, Druckverband, Wundversorgung).

Schaut man sich die Bilder der Übung an, so kann man auch als Außenstehender erkennen, dass unsere Nachwuchsfeuerwehrleute mit Engagement bei der Sache waren und Spaß bei der Bewältigung der „Lage“ hatten. Wir werden die Zusammenarbeit mit dem Kreisfeuerwehrverband weiter fortsetzen, um somit die Grundlagen für eine zukünftige Zusammenarbeit legen und vor allem Verständnis für die Arbeit des Anderen schaffen.

Wir helfen euch Helfen. Gemeinsam schaffen wir das.

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