Am 05.09.2020, gegen 09:45 Uhr – unaufhörlich prasselt Regen auf das Dach des Krankentransportwagens Typ B (KTW B), Wolken ziehen in schneller Folge über die Waldstadt und lassen für den Tag nichts Gutes ahnen. Die Temperaturen sind im Vergleich zu den Vortagen um einige Grad gefallen. Die Sportstätten - die Bahnen, die Weit- und Hochsprunganlagen sowie die Anlagen zum Kugelstoßen und Speerwerfen sind klatschnass und schmierig.

Der Regen der zurückliegenden Stunden hat alles aufgeweicht, was auch wir als Einsatzkräfte sofort merkten, als unser Fahrzeug nach dem Befahren des Geländes im Matsch einsank und Bewegung kaum möglich war, weil dies die Situation nicht nachhaltig verbessert hätte.

Nach der Lockerung der Coronaauflagen landes- und landkreisweit konnte der DRK OV Eberswalde bereits am 20.06.2020 mit einem technischen Dienst im Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz (ZfBK) in Eberswalde Nordend in ein etwas „befreiteres“ Leben starten.

An diesem Tag wurde durch die teilnehmenden Angehörigen des DRK OV Eberwalde Maßnahmen zur Herstellung bzw. Instandhaltung der Einsatzbereitschaft des dem Ortsverband anvertrauten technischen Gerätes umgesetzt. Dazu gehörte, dass sich zwei Gruppen um die Reinigung der Krankentransportwagen Typ B (KTW B) und der Funktionsprobe des verbauten medizinischen Gerätes kümmerten.

Im Zusammenhang mit dem immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit geratenen Klimaschutz möchten auch wir als DRK Ortsverband Eberswalde den Bemühungen verschiedener Organisationen nicht nachstehen und haben uns Gedanken über die Energieversorgung von Absicherungen oder Einsatzlagen im Sanitätsdienst gemacht.

Wir sind auf die Suche gegangen nach alternativen Energieressourcen zum Stromerzeuger auf dem Prinzip eines Verbrennungsmotors. Nach langer Suche sind wir fündig geworden und haben uns mit einer Firma, der Tronos GmbH, in Verbindung gesetzt.

Das war eine der Aussagen, die wir am 25.03.2020 bei der Übergabe von Schutzausrüstung für den mobilen Pflegedienst des DRK Eberswalde hörten. Ob es Engel sind, die uns eine Spende mit der Schutzausrüstung übergaben, können wir nicht einschätzen. Jedoch können wir sagen womit sich unsere Spender in der irdischen Welt befassen.

Bei unseren Spendern handelt es sich um das Thünen-Institut für Waldökosysteme aus Eberswalde. Seinen Sitz hat das Institut auf dem Waldcampus der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in der Alfred-Möller-Straße 1 in Eberswalde. Die Arbeitsbereiche des Thünen-Institutes reichen von Waldressourcen und Klimaschutz über Bodenschutz und Waldzustand sowie Waldökologie und Biodiversität bis hin zur Wildtierökologie.

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