Nach der Lockerung der Coronaauflagen landes- und landkreisweit konnte der DRK OV Eberswalde bereits am 20.06.2020 mit einem technischen Dienst im Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz (ZfBK) in Eberswalde Nordend in ein etwas „befreiteres“ Leben starten.

An diesem Tag wurde durch die teilnehmenden Angehörigen des DRK OV Eberwalde Maßnahmen zur Herstellung bzw. Instandhaltung der Einsatzbereitschaft des dem Ortsverband anvertrauten technischen Gerätes umgesetzt. Dazu gehörte, dass sich zwei Gruppen um die Reinigung der Krankentransportwagen Typ B (KTW B) und der Funktionsprobe des verbauten medizinischen Gerätes kümmerten.

Im Zusammenhang mit dem immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit geratenen Klimaschutz möchten auch wir als DRK Ortsverband Eberswalde den Bemühungen verschiedener Organisationen nicht nachstehen und haben uns Gedanken über die Energieversorgung von Absicherungen oder Einsatzlagen im Sanitätsdienst gemacht.

Wir sind auf die Suche gegangen nach alternativen Energieressourcen zum Stromerzeuger auf dem Prinzip eines Verbrennungsmotors. Nach langer Suche sind wir fündig geworden und haben uns mit einer Firma, der Tronos GmbH, in Verbindung gesetzt.

Das war eine der Aussagen, die wir am 25.03.2020 bei der Übergabe von Schutzausrüstung für den mobilen Pflegedienst des DRK Eberswalde hörten. Ob es Engel sind, die uns eine Spende mit der Schutzausrüstung übergaben, können wir nicht einschätzen. Jedoch können wir sagen womit sich unsere Spender in der irdischen Welt befassen.

Bei unseren Spendern handelt es sich um das Thünen-Institut für Waldökosysteme aus Eberswalde. Seinen Sitz hat das Institut auf dem Waldcampus der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in der Alfred-Möller-Straße 1 in Eberswalde. Die Arbeitsbereiche des Thünen-Institutes reichen von Waldressourcen und Klimaschutz über Bodenschutz und Waldzustand sowie Waldökologie und Biodiversität bis hin zur Wildtierökologie.

Es hat uns im Griff - das Coronavirus. Es bestimmt Maßnahmen der Gesundheitsbehörden und Regierungen (fast) weltweit. Freiheiten werden eingeschränkt, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Auch im Barnim ist es angekommen und beginnt sich langsam aber sicher auszubreiten. Bereits am Freitag der letzten Woche (13.03.2020) wurden wir durch das Sachgebiet Bevölkerungsschutz des Landkreises Barnim gebeten zu prüfen, ob auch durch den DRK Ortsverband Eberswalde Personal zur Unterstützung der Beprobung in den beiden Testzentren in Bernau und Eberswalde zur Verfügung steht und zum Einsatz gebracht werden kann.

Dieser Aufforderung haben wir entsprochen und sind seit gestern (17.03.2020) mit jeweils einem Kameraden in Bernau zum Einsatz gekommen. Im Folgenden gebe ich den Bericht des am gestrigen Tage eingesetzten Kameraden weiter:

"Ich war gestern den ersten Tag in der Corona Teststelle am Immanuel KH Bernau im Einsatz und war positiv überrascht. Der Landkreis Barnim betreibt großen personellen und Materiellen Aufwand um die Helfer bestmöglich zu unterstützen und zu schützen. Unsere Aufgaben bestehen zum einen in der Erstabfrage (Symptome, Risikogebiete, Kontaktfälle oder Anmeldung über das Gesundheitsamt), Da nicht jeder der kommt getestet werden kann. Diese Entscheidung trifft die Ärztin vor Ort. Zum anderen führen wir als KatS Helfer die Abstriche nach Anleitung der Ärztin durch. Alle Maßnahmen erfolgen unter entsprechender Schutzausstattung und einem strengen Hygieneplan."

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